Wir wissen wovon wir reden.
Speziell in der Online Kommunikation sind viele Begriffe mit den unterschiedlichsten Definitionen belegt.
Das schafft Missverständnisse und Verwirrung. Unser Glossar klärt auf und bietet eine universelle Kommunikationsbasis,
an der Sie gerne auch selbst mitwirken können. Wir sind gespannt auf Ihre Beiträge!
Der Begriff A-Blogger spiegelt die hierarchische Struktur der Blogger-Community wieder. Ein A-Blogger, so die von Alt-Bloggern geprägte Bezeichnung, ist ein Weblog, der mehr als tausend Besucher pro Tag zählt und für seine Leser und andere Blogger Orientierungsfunktion hat.
Das Aal-Prinzip ist die ironische Umschreibung für das Web-2.0-Prinzip des User Generated Contents. „Aal“ steht hierbei für „Andere arbeiten lassen“ und bezieht sich auf die Geschäftsmodelle z.B. von Social Communities, die wirtschaftlich profitabel sind, weil sämtliche Inhalte kostenfrei von den Usern erzeugt werden.
Ein AdServer misst den Erfolg von Internetwerbung. Sowohl der zentrale Server, der die Banner von Werbekunden verwaltet, als auch die Software werden als AdServer bezeichnet. Wenn eine Website durch den User aufgerufen wird, schaltet ein AdServer automatisch entsprechende Display Ads und ermittelt exakte Reportings derer Einblendungen und Klickraten, häufig sogar aufgeschlüsselt nach Tageszeit, Tag, Monat und Interessensgruppe.
Internetbasierte Vetriebslösung, in der Affiliates (Webseitenbetreiber) an Partnerprogrammen von Merchants (Händlern) teilnehmen und deren Werbemittel einbinden, um den Verkauf von Produkten zu steigern. Vergütet wird entweder pauschal oder erfolgsbasiert. Zu den Pionieren des Affiliate Marketings gehört Amazon – 1996 gestartet, verlinkten 1999 schon mehr als 350.000 Partner weltweit auf Amazon-Produkte.
Agenda Cutting bezeichnet das Ausblenden bzw. Herabspielen von Realitäten in der öffentlichen Agenda durch selektive Presseberichterstattung. S. auch Agenda Setting und Agenda Surfing.
Mit Agenda Setting wird im Allgemeinen die Funktion der Massenmedien bezeichnet, mit ihren Themen die öffentliche Agenda, also die öffentlich diskutierten Themen zu bestimmen. Wie wirksam ein Agenda-Setting-Effekt ist, wird durch die "Aufdringlichkeit" des Themas bestimmt. Bei Themen, die nicht mehr im eigenen Erfahrungsbereich liegen, sind die Einflüsse der Medienagenda auf die öffentliche Agenda größer. Kritiker der Theorie bezweifeln die implizierte Allmacht der Medien und verweisen auf soziologische Thematisierungsprozesse etwa durch Gruppenverhalten. S. auch Agenda Cutting und Agenda Surfing.
Wenn Medien Meinungsführerthemen aufgreifen, so nennt man dies Agenda Surfing. Durch Beobachtung der Meinungsführermedien kann man Trends vorhersagen und dazu nutzen, seine Geschichten in den Medien zu platzieren. S. auch Agenda Setting und Agenda Cutting.
Die AIDA-Formel ist ein vierstufiger Ansatz von Elmo Lewis aus dem Jahre 1898, der bei Werbestrategien und im Marketing eingesetzt wird. Attention (Aufmerksamkeit), Interest (Interesse), Desire (Kaufwunsch) sind die Phasen, die ein Kunde durchlaufen soll, bis es schließlich zur letzten Phase Action (dem Kaufakt) kommt. Die Kommunikationsforschung der vergangenen Jahre hat gezeigt, dass die AIDA-Formel jedoch entscheidende Aspekte wie Produktinvolvement und bisherige Verwendungserfahrung nicht berücksichtigt.
Neben Links, die auf andere Webseiten verweisen, gibt es auch site-interne Links. Die Stelle, an die dieser Link verweist, nennt man Anchor (deutsch = Anker). Solche Anchor findet man besonders häufig in großen, alphabetisch geordneten Verzeichnissen und Glossaren. Die Verlinkungen der einzelnen Begriffe auf dieser OMA-Glossarseite sind ein Beispiel für Anchors.
Ein animierter Banner ist ein Online-Werbeträger, der anders als ein statischer Banner aus mehreren hintereinander gesetzten Einzelbilder besteht und so eine Bewegung vermittelt. Die Interaktivität eines animierten Banners ist auf die Möglichkeit der Verlinkung beschränkt.
Astroturfing ist eine PR-Aktion, bei welcher der Eindruck erweckt wird, dass es sich bei Meinungsäußerungen um die Inhalte einer bottom-up Graswurzelbewegung handelt. In Wirklichkeit handelt es sich jedoch eher um eine „Kunstrasenbewegung“ („Astroturf“ ist eine englische Kunstrasenmarke). Denn beim Astroturfing werden authentische Meinungsäußerungen vorgetäuscht und top-down durchgesteuert. Der echte Absender bleibt im Hintergrund.
Augmented Reality ist eine computergestützte erweiterte Realitätsdarstellung, bei der reale Objekte mit Hilfe von simulativer Software und Hardware mit zusäzlichen Informationen, dreidimensional oder z.B. mit weiteren Features präsentiert werden. Verschiedene Verfahren und technologische Anwendungen erlauben es, zum Beispiel in Live-Aufnahmen der realen Umgebung Zusatzinformationen einzublenden, oder z. B. Produktdesigns durch einfachste Bedienung simulativ zu ändern.
Als Backlink werden Links bezeichnet, die von allen anderen Websites auf die eigene Website verweisen. Die Anzahl der Backlinks einer Homepage ist ein Kriterium für die Einstufung des PageRanks bei Google und somit der Popularität einer Website.
Ein BarCamp ist eine selbstorganisierte Ad-hoc-Unkonferenz, die bestimmten Prinzipien folgt. Diese Veranstaltungen finden zu Themen wie Webapplikationen, Open-Source-Technologien und Social Software statt. BarCamps sind offene Veranstaltungen, bei denen die Teilnehmer selbst aktiv Diskussionsrunden und Vorträge organisieren und über darüber im Internet berichten. Der Ablaufplan wird jeden Tag von den Teilnehmern erstellt.
Behavioral Targeting ist eine Technik, die eine stark individualisierte und zielgruppengenaue Werbung ermöglicht. Dazu werden die Cookies des Internetnutzers durchsucht, die Inhalte der besuchten Seiten analysiert und ein anonymisiertes Profil erstellt. Dem Internetnutzer werden auf der Webseite dann auf ihn zugeschnittene Werbemittel eingeblendet.
Unter Below the line Maßnahmen fallen im Gegensatz zur klassischen Werbung z. B. Verkaufsförderung, PR, Sponsoring, Direktmarketing, Produkt Placement und Online-Werbung.
Brand Content Management ist der Versuch, das Ende des Markenkörpers im wachsenden Online-Universum zu bestimmen. Das Regelwerk für flexible Markenbildung und -bindung hilft allen aktiven Organen der Markenmeinungsgesellschaft bei der intervenistischen, nutzenorientierten Verortung der Marke im Raum. Mögliche Inhalte der Orientierung können sein: Werte, Wissen, Techniken, Stile.
Die Brand Extension, die sog. „Markenerweiterung", ist eine Marketing-Strategie, bei der ein Unternehmen einen bestehenden Markennamen bei der Einführung eines neuen Produkts außerhalb der eigenen Produktkategorie verwendet. Im Gegensatz zur Neumarkenstrategie kann die Markenbekanntheit und das Image des bestehenden Produkts genutzt werden, um neue Produktfelder aufzubauen und die Zielgruppe zu erweitern.
Breadcrumbs oder auch Brotkrümel genannt sind Navigationselemente für die Kategorien einer Webseite. Sie dienen der besseren Orientierung gerade auf weit verzweigten Homepages. Die Breadcrumbs zeigen an, auf welcher Unterseite einer Webseite sich der User befindet. Der Begriff ist an das Märchen von Hänsel und Gretel angelehnt, die Brotkrümel im Wald verstreuten, um wieder den Weg aus dem Wald zu finden.
Konzepte, Planungen und Maßnahmen eines Unternehmens zur Aufrechterhaltung
der betrieblichen Kontinuität. Sie zeigen, wie man im Katastrophenfall
seine Geschäfte weiterführen kann.
Im Unterschied zum User Generated Content (UGC) bezeichnet Business Generated Content (BGC) Web-Inhalte bzw. Clips, die von Firmen und nicht von Privatpersonen hergestellt werden. Beispielsweise können Firmen auf businessworld.de selbstproduzierte Videos einstellen und so verbreiten.
BuzzFeed ist ein Online-Dienst, der sogenannte Buzz-Themen im Internet findet und tagesaktuell publiziert. Dabei greift BuzzFeed auf ein Netzwerk von Bloggern, Redakteuren und Fans zurück. Themenbereiche sind z.B. Wirtschaft, Lifestyle, Politik, Entertainment Technologie, Wissenschaft und Sport.
Ein Buzzword (engl. für Schlagwort) ist ein oft neu geschaffener Trendbegriff, der einen fachspezifischen Sachverhalt beschreibt und Aufmerksamkeit erregen soll. Beispiele für Buzzwords sind "Web 2.0", "Long Tail" und "proaktiv".
Der Vertrieb eines Produktes abseits des üblichen Vertriebswegs wird Bypass Marketing (engl. für Umweg) genannt. Dieser Umweg kann genommen werden, wenn der gängige Vertriebsweg dem Unternehmen verschlossen bleibt und er so auf Alternativen ausweichen muss. Ein bekanntes Beispiel ist das Buch „Chicken Soup for the Soul“, das erst in Bagel-Shops und an Tankstellen vertrieben werden musste, bevor es auch von Buchhandlungen ins Programm genommen wurde
Change History, History Chance oder auch Changing History ist ursprünglich eine Technik aus der Neuro Linguistischen Persönlichkeitsentwicklung (kurz: NLP). Sie wird eingesetzt, um negative und belastende Erinnerungen in ein besseres Licht zu rücken. Auf Webseiten bezeichnet der Begriff den Änderungsverlauf der Inhalte.
Ein Claim ist eine Aussage, die fest mit einer Marke verbunden ist. Die Aussage hebt das Alleinstellungsmerkmal oder den Anspruch der Marke hervor. Er ist oft Bestandteil des Marken-Logos. Bekannte Claims sind zum Beispiel „Douglas macht das Leben schöner“ oder „Henkel – A brand like a friend“.
Der Click zählt die Anzahl der Zugriffe auf einen Werbebanner oder einen Hyperlink. Je mehr Ad-Clicks ein Angebot erhält, umso erfolgreicher ist die Werbekampagne.
Im Allgemeinen bezeichnet Clickjacking einen Hacker-Angriff, bei dem eine Website mit unsichtbaren Objekten überlagert wird. Der User löst somit z.B. durch den Klick auf scheinbar unbedenkliche Links eine vom Hacker definierte Aktion aus. Schwachstellen für diese Angriffe sind mittlerweile nur noch beim Internet Explorer 8 bekannt.
Cloud Computing ist ein Begriff aus dem IT-Management. Anwendungen und Daten befinden sich beim Cloud Computing nicht mehr auf dem lokalen Rechner, Handy oder im Firmenrechenzentrum, sondern im Cloud Storage (Wolke), d.h. einem Netzwerk, wie bspw. dem Internet oder Mobile Web. Der Zugriff auf die Anwendungen oder die Konfiguration der Cloud selbst erfolgt über einen Webbrowser.
Cloud Storage beschreibt die Bereitstellung von Datenspeichern im Internet und dient als Service für die Speicherung von und den Zugang zu großen Datenmengen. Als Cloud werden die verschiedenen Teilbereiche des Internets wie Server, Webseiten, Software usw. bezeichnet. Mit Cloud Storage Services ist trotz der rapide wachsenden Erstellung, Speicherung und Verteilung von digitalem Content ein jederzeit und überall möglicher Zugang zu synchronisierten Daten von mehreren Personen und Rechnern gleichzeitig möglich.
Co-Creation bezeichnet einen Kreativitätsprozess, bei dem nicht ein Einzelner, sondern mehrere Personen involviert sind, um so bessere Ergebnisse zu erzielen. Der Begriff geht auf den Unternehmensberater C. K. Prahalad zurück, der in der Co-Creation eine neue Form der Wertschöpfung von Unternehmen sieht. Der Wert eines Produktes wird nicht allein im Unternehmen geschaffen, sondern auch vom Verbraucher. Durch die Einbindung von Kunden in den Schaffungsprozess werden Unternehmen einzigartige Informationen zuteil. Ein Beispiel für Co-Creation ist die Open Source Bewegung im Softwarebereich, bei der User den Quellcode von Programmen weiterentwickeln können.
Commercial Entertainment ist der Wirtschaftszweig der kommerziellen Herstellung und Verbreitung von Produkten zur Unterhaltung, insbesondere Fernsehen, Filme, Musik, Bücher, Computerspiele u. ä.
Eine Community ist eine Internetgemeinschaft, in der sich Individuen
über bestimmte Themenkomplexe austauschen. Dieser Austausch kann z.B. auf
Plattformen wie Foren, Blogs, Wikis und Chats stattfinden.
Content Re-Shuffle ist die allgemeine Bezeichnung für eine Neuanordnung von Inhalten bei Portalen oder Online-Medien. Der verfolgte Zweck hierbei ist die Optimierung von Inhalten im Rahmen von SEO und einer Steigerung der Usability.
Content Scraping beschreibt den Fall, wenn Websites Inhalte unverändert und unerlaubt von anderen Webseiten übernehmen. Dies kann genauso große und etablierte Webportale wie relativ unbekannte Blogs gleichermaßen betreffen. Dabei ist nicht nur der tatsächliche Inhalte gemeint, sondern auch Ideen oder Formen der Darstellung. Durch Maßnahmen, wie eine gesperrte Rechts-Klick-Funktion, soll Content Scraping verhindert werden.
Die Conversion Rate ist ein wesentlicher Indikator für die Wirksamkeit einer Werbemaßnahme oder Effizienz einer Webseite. Sie bestimmt den Anteil der Benutzer und Käufer unter den Besuchern einer Webseite. Die Conversion Rate zeigt demnach die Usability einer Seite an. Gibt es zwar viele Besuche auf einer Webseite, aber wenig getätigte Aktionen wie Registrierung oder Kaufvorgang, sinkt die Conversion Rate.
Cookies (engl. für Plätzchen) sind kleine Textdateien, die vom Webserver an den Browser zur Archivierung von Nutzerinformationen geschickt werden. In ihnen werden persönliche Daten, Anwenderverhalten und besuchte Webseiten eines Users gespeichert. Mithilfe der gespeicherten Benutzerprofile kann der User persönlich angesprochen oder für ihn relevante Werbung geschaltet werden.
Ein Corporate Evangelist ist eine Person in einem Unternehmen, das in engem Kontakt mit den Fans einer Marke steht. Er ist das menschliche Gesicht der Marke und dient als Ansprechperson.
Als Corporate Social Responsability (CSR) wird ein unternehmerisches Handeln bezeichnet, welches gesellschaftliche Verantwortung, Nachhaltigkeit und soziales Engagement für wichtig erachtet. CSR-Maßnahmen können sich auf Kunden, Angestellte, Gemeinschaften und auch die Umwelt beziehen.
Mit CrackBerry werden einerseits Benutzer von BlackBerrys als auch deren Abhängigkeit von der ständigen Erreichbarkeit und Nutzung des Email-fähigen Smartphones bezeichnet. Der Begriff "CrackBerry" wurde sogar ins Webster’s New World College Dictionary aufgenommen und setzt sich aus den Wörtern „BlackBerry“ und der Droge "Crack" zusammen, die für die starke Abhängigkeit ihrer Konsumenten bekannt ist.
Beim Cross Marketing gehen zwei oder mehr Unternehmen eine Marketingkooperation miteinander ein. Ziele sind dabei z. B. die Stärkung der Marke, die Ansprache neuer Märkte über den Partner, die Schaffung von Mehrwerten für Kunden und die Senkung von Marketingausgaben. Ein Beispiel für solch eine Kooperation wäre ein Batteriehersteller, der mit einem Unternehmen kooperiert, das batteriebetriebene Produkte verkauft.
Crowdshopping steht für ein neues Käuferverhalten in China, sich in Gruppen zu sammeln, um ein bestimmtes Produkt zu erstehen. Diese Gruppen verabreden sich auf Webseiten wie TeamBuy, Taobao oder Liba, um ihre sogenannten Shopmobbing-Aktionen zu planen. Sie treffen sich dann als Menge am PoS, um Massenrabatte vom Händler einzufordern.
Der Begriff Crowdsourcing setzt sich aus den Wörtern „Outsourcing“ und „Crowd“ zusammen. Gemeint ist der Rückgriff auf die in die Massenmedien „ausgelagerte“ Kompetenz von vielen. Ein sehr bekanntes Beispiel für Crowdsourcing ist die Online-Datensammlung Wikipedia. Hier ist das gesammelte Wissen von vielen Usern zu unterschiedlichen Themen abrufbar.
Defensive Branding bezeichnet Maßnahmen zum Schutz einer Marke vor Angriffen und Krisen insbesondere im Internet, wo negative Aussagen lange Zeit sichtbar bleiben. Zu den Maßnahmen gehören z. B. das Kaufen von Suchbegriffen in Suchmaschinen oder eine Stellungnahme zu einem Issue auf der unternehmenseigenen Homepage.
Der Begriff und die Institution, die sich dahinter verbirgt, stammen aus den USA. Als „Think Tank" formiert sich eine Gruppe von beispielsweise Politikern, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlern oder Unternehmern, um neue Ideen, Konzepte oder Strategien zu entwickeln. Meist ist das Ziel von diesen Denkfabriken Lobbyarbeit und damit verbunden Agenda Setting.
Die DPRG ist der deutsche Berufsverband der PR-Fachleute. Ein zentrales Anliegen des Verbandes ist die Förderung und Sicherung von Qualitätsmaßstäben in der Öffentlichkeitsarbeit. Dazu hat die DPRG Grundsätze, Leitlinien und ein PR-Berufsbild entwickelt.
Als Digital Natives wird die Generation der nach 1980 Geborenen bezeichnet, die mit den technischen Errungenschaften der letzten drei Jahrzehnte aufgewachsen sind und bestens mit z. B. Internet, MP3-Playern und Handys umgehen können. Im Gegensatz dazu mussten sich die vor 1980 geborenen Digital Immigrants an die technischen Neuerungen der letzten Jahre oft erst langsam herantasten.
Mischung aus Dokumentation und Unterhaltung. Auch Coachingformat
genannt, bedient der Genre-Mix aus Dokumentation und Soap den Wunsch
bestimmer Zielgruppen, sich und seinesgleichen wiederzuentdecken.
Ein Beispiel für diesen Nutzwertjournalismus ist die Schuldnerberatung.
Die Dynamic Brand Definiton enthält eine Beschreibung der Markengenese, die Herleitung der Copy Strategy und die konkrete Auslegung des Zeichensystems „Marke". Dabei ist zu beachten, dass sie unter allen Umständen beweglich und leistungsstark bleibt.
Ein aus Animation, Sound, Film und Text erstellter Werbefilm für das Internet. Ein E-Mercial erscheint auf der gesamten Bildschirmfläche und ist als einzige Online-Werbeform nicht klickbar. Es zielt daher nur auf die Werbeerinnerung und das Branding beim Internetuser ab.
Ein Electronic Press Kit (EPK) ist die moderne Variante einer klassischen Pressemappe. Das EPK wird entweder online als Download oder als Disc den Medienpartnern zur Verfügung gestellt und enthält je nach Branche oder Produkt relevante Informationen wie Pressetexte, Bildmaterial, Biographien, O-Töne, Filmausschnitte etc.
Im Wettstreit um qualifizierte Fach- und Führungskräfte wird das Employer Branding als Unternehmensstrategie eingesetzt. Der Begriff bezeichnet den gezielten Aufbau einer Arbeitgebermarke, um ein Unternehmen als gefragten Arbeitgeber darzustellen, Topkräfte langfristig zu binden und die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens nachhaltig zu steigern.
Engagement Ads sind interaktive Werbeformen, die die Trennung zwischen Werbung und Networking aufheben. Sie erscheinen meistens auf der Startseite von Social-Networking-Profilen. Der User soll den jeweiligen Spot oder die Anzeige kommentieren und idealerweise mit seinem Netzwerk interaktiv verknüpfen, was die Reichweite und Awareness des Ads steigert. Bei Facebook beispielsweise kann der User Fan einer Marke werden, Anzeigen direkt kommentieren oder Symbole, die im Zusammenhang mit der Marke stehen, mit anderen Usern teilen.
Der Google Everflux Effect (Wechselbad Effekt) bezeichnet das Phänomen der Veränderung von Ergebnissen in den Google SERPs. Ursächlich sind dafür Google Freshbot und Google Deepbot verantwortlich. Neue oder aktualisierte Inhalte werden vom Freshbot sehr schnell indiziert oder entfernt, bis der Deepbot sie dauerhaft in den Index übernimmt. Durch die zeitliche Verzögerung der Freshbot- und Deepbot-Indiziierung kann der sogenannten Everflux Effekt auftreten.
Das Eyeblaster Streaming Overlay ist ein Sonderwerbemittel, das sich über den Content einer Website legt und in einer Flash-Animation Videos und Sounds abspielt. Im Gegensatz zu Polite Streaming Overlays, die erst laden, wenn der Content der Seite geladen ist, öffnet das Eyeblaster Streaming Overlay sofort und verschwindet nach einigen Sekunden oder kann vorher über den Schließen-Button vom User geschlossen werden.
Neben der ursprünglichen Bedeutung des Hausbesetzens bezeichnet "Squatting" analog zum "Domaingrabbing" im Internet-Jargon das Besetzen von Domains bekannter Marken oder Personen, die dem Registrierenden eigentlich nicht gehören. Der Begriff "Facesquatting" bezieht sich auf das Besetzen fremder Namen bei facebook. Seit Juni 2009 besteht nämlich bei facebook die Möglichkeit, sich so genannte Vanity URLs mit dem echten Personennamen statt numerischer Profiladressen zu sichern.
Das Feedback-Management beinhaltet den Umgang mit Lob und Beschwerden der Kunden. Kunden-Feedback kann einem Unternehmen dabei helfen, seine Leistungen zu verbessern. Das Feedback-Management ist auch ein gutes Instrument zur Kundenbindung.
DerFlashmob, auch Blitzauflauf, bezeichnet eine kurze, scheinbar spontane Versammlung von Menschen auf öffentlichen oder halböffentlichen Plätzen, bei denen sich die Teilnehmer üblicherweise persönlich nicht kennen. Typisch für diese Flashmobs sind ihre überfallsartige Bildung des Mobs aus dem Nichts, das gemeinsame Ausführen einer überraschenden, sinnlosen Tätigkeit und die plötzliche Auflösung nach wenigen Minuten. Flashmobs werden über Websites, Weblogs, Newsgroups, E-Mail-Kettenbriefe oder per Mobiltelefon organisiert.
Folksonomy ist ein Begriff der gemeinschaftlichen Kategorisierung und Indexierung digitaler Inhalte im Internet durch die User, auch bekannt als social tagging. Mit Folksonomy wird die Gesamtheit der durch Schlagworte klassifizierten Gegenstände und Ereignisse bezeichnet. Dabei werden diesen Inhalten Tags also Schlagworte frei zugeordnet, die von anderen Benutzern durch Schlagwortsuche gefunden werden können.
Freemium beschreibt ein neuartiges Geschäftsmodell im Internet, bei dem Unternehmen neben einem kostenpflichtigen Premium-Angebot ihrer Produkte und Dienstleistungen auch einen kostenlosen („free“) Zugang anbieten. Chris Anderson, Chefredakteur des Wired-Magazins und Autor von "The Long Tail" und „Free“ vertritt die These, dass Unternehmen viele ihrer Produkte gratis zur Verfügung stellen und mit kostenpflichtigen Zusatzangeboten verknüpfen sollten.
Das Gender Marketing ist eine geschlechtsspezifische Art des Marketings, bei dem die verschiedenen Bedürfnisse und Interessen von Männern und Frauen als Nutzer und Käufer berücksichtigt werden. Diesen Unterschieden werden Entwicklung, Vertrieb, Preisbildung und Kommunikation von Produkten und Dienstleistungen angepasst.
Durch die Möglichkeit der Standortbestimmung der einzelnen IP-Adressen der Server können Ländergrenzen ermittelt werden. Mithilfe der so genannten Gelegenheit des Geotargeting können somit auch spezielle Webseiten für bestimmte Ländercodes gesperrt werden. Benutzt wird diese Vorgehensweise von Video on Demand-Plattformen, da beispielsweise Filmmaterial von Disney an territoriale Grenzen gebunden sind.
Die Gesellschaft Public Relations Agenturen e.V. (GPRA) ist der Wirtschafts-Verband führender PR-Agenturen Deutschlands. Die GPRA versteht sich als eine Gütegemeinschaft, deren Mitglieder gemeinsame Qualitätsstandards verbinden. Die GPRA entwickelt Services und Programme zur Unterstützung der Leistungsfähigkeit und der Qualität der GPRA-Mitgliedsunternehmen.
Abkürzung für das von Compuserve eingeführte "Graphics Interchange Format". Dieses neben JPEG häufig verwendete Bildformat bietet eine verlustfreie Bildkomprimierung mit 256 Farben pro Einzelbild. Es ermöglicht die Darstellung einfacher Animationen.
Adwords ist ein Wortspiel, das sich aus den englischen Begriffen „Adverts“ (Werbeanzeigen) und „Words“ (Worte) zusammensetzt. Hierbei handelt es sich um eine Form der Internetwerbung des Suchmaschinenbetreibers Google Inc . Die Einstellungen dieser Werbung erledigt der Inserent selbst, indem er Stichwörter eingibt, unter denen die Anzeige gefunden werden soll. Nach Eingabe eines solchen Stichworts erscheint die vierzeilige Textannonce rechts neben den Suchergebnissen. So richtet sich die Werbung gezielt an jene Personen, welche sich bereits für ähnliche Produkte interessieren.
Googletising setzt sich aus den Wörtern und Advertising Google zusammen und bezeichnet Online-Werbung, die ausschließlich im Umfeld von relevanten und zielgruppenspezifischen Suchergebnissen auf Google geschaltet wird. Der Auftraggeber zahlt die geschaltete Werbung nur dann, wenn die angestrebten Kunden erreicht wurden und gekauft haben.
Menschen wachsen mit einer Reihe von Meinungen auf, die unbewusst und unreflektiert von Generation zu Generation weitergegeben werden (hand me down = geerbt) . Diese Meinungen nennen sich Hand-me-down beliefs. Sie beziehen sich auf das Selbstbewusstsein, Bildung, Kreativität, Bevölkerungsgruppen usw.
Ein HTML-Banner besteht aus mehreren HTML-Elementen, die in den Quellcode der Werbeträger-Webseite eingebunden sind. Anders als bei einem statischen oder animierten Banner kann ein HTML-Banner interaktive Schaltflächen beinhalten.
iLike ist ein Onlinedienst, bei dem Nutzer ihre Musikvorlieben miteinander teilen können. Mit ca. 50 Millionen Nutzern, ungefähr 10 Millionen davon in Deutschland, ist es die zweitgrößte Musikplattform nach last.fm. Der Dienst kann in diversen Social Communities eingebunden werden und wird bisher besonders bei facebook genutzt. Im August 2009 hat MySpace iLike übernommen.
Ein Incentive
ist eine Belohnung oder ein Anreiz (z. B. Geld- und Sachprämien, Events oder
Reisen), das Personen dazu motivieren soll, eine bestimmte Handlung zu
vollziehen, ein Produkt zu kaufen oder die Aufmerksamkeit auf etwas zu richten.
Unter Infotainment (Mischwort aus "information" und "entertainment") versteht man die unterhaltsame Vermittlung von Bildungsinhalten und Scheinwissen. Geprägt wurde der Begriff von Medienkritiker Neil Postman. Postman vertrat die These, dass Infotainment die Urteilsbildung der Bürger gefährde und die Meinungsbildung in Demokratien bedrohe.
Ingredient Branding bezeichnet im Marketing eine besondere Form des Co-Brandings von einzelne Bauteile oder Teil-Erzeugnisse in Produkten. Bekanntestes Beispiel hierfür ist das Ingredient Branding des Chip-Herstellers Intel. Durch ein Ingredient Branding wird der Markenwert der Komponente langfristig zu einem Mehrwert für das gesamte Produkt.
Wird von Unternehmen wie auch von Behörden, Verbänden oder Parteien betrieben, um zukunftsrelevante Themen frühzeitig zu erkennen und sich aktiv damit auseinander zu setzen. Dabei können Ängste oder Forderungen der Öffentlichkeit ebenso eine Rolle spielen wie unternehmensinterne Stimmungen. Das Issue Management gleicht einem Frühwarnsystem und wird als Instrument der Krisenkommunikation eingesetzt.
Nach dem Standardisierungs-Gremium "Joint Photographic Experts Group" benanntes, gängiges Grafikformat für die Verwendung im Internet. Es ermöglicht die Darstellung von Fotos bei einer geringen Datengröße.
Kaizen ist die permanente Verbesserung und das Infragestellen von Dingen, also z.B. von Funktionen und Strukturen in einem Unternehmen. Als Mitarbeiter-Philosophie stellt es also eine Art des Change Management dar. Studien zufolge machen Kaizen-geschulte japanische Mitarbeiter fast 200-mal so viele Verbesserungsvorschläge wie europäische Mitarbeiter.
Die Konvergenz von Medien beschreibt das Zusammenwachsen einst getrennter Einzelmedien auf inhaltlicher und technischer Ebene. Inhalte werden heutzutage oft crossmedial über verschiedene Kanäle verbreitet, z.B. im Internet, im TV, als Game usw. Technisch gesehen bedeutet Konvergenz das Verschmelzen von Übertragungswegen und Einzelmedien durch die Digitalisierung in Multimedia-Endgeräten wie z.B. Mobilfunkgeräten, mit denen man surfen, telefonieren, Musik hören und fotografieren kann.
In PR und Werbung stellt die Konzeption die Basis einer Kampagne dar. Sie ist eine schöpferische Leistung, welche die zu erreichenden Ziele festlegt und dahin führende Strategien und zeitlich begrenzte Maßnahmen zusammenstellt und plant. Am Anfang steht meist eine Analyse des Ist-Zustands und eine Chancen-Risiken-Abwägung.
Krisen-PR bezeichnet Öffentlichkeitsarbeit, die darauf abzielt, einerseits Krisen zu vermeiden und andererseits bestehende Krisen kommunikativ optimal zu bewältigen. Dazu sollten im Vorfeld potentielle Krisen definiert, analysiert und in Krisenhandbüchern verarbeitet werden, um im Krisenfall schnell auf Kommunikationsinhalte, Infrastrukturen und Checklisten zurückgreifen zu können.
"Lagerfeuer-PR" steht für einen direkten Dialog mit der Zielgruppe. Während vor wenigen Jahren in der Online-Kommunikation User über klassische Gatekeeper wie Journalisten auf Produkt-Informationen o.ä. gelenkt werden sollten, bringt aktuelle Online PR Informationen direkt zu den Usern. Virtuelle Lagerfeuer können beispielsweise Social Communities, Foren und alle Plattformen sein, wo User zusammentreffen.
Im Gegensatz zu Display Ads, die meist zwischen dem Content oder am Rand einer Webseite platziert sind, legen sich Layer Ads über den Content und erzielen dadurch einen höheren Wirkungsgrad. Die Laufzeit dieses Sonderwerbemittels ist zeitlich beschränkt und kann individuell vom User ausgeschaltet werden.
Lead User sind im Gegensatz zur breiten Konsumentenmasse Personen oder Unternehmen, die bereits sehr früh Produkte kaufen und benutzen. Diese Pionier-Anwender können bei der Produktentwicklung und Marktbeobachtung wertvolle Auskünfte geben. Sie sind nicht mit dem breiteren Nutzersegment der Early Adopters gleichzusetzen.
Leaking ist ein Terminus aus dem Journalismus und bezeichnet das Durchsickern von Informationen durch ein Informationsleck. Ebenfalls können jedoch als gezielte PR-Maßnahme vorzeitig Informationen bewusst verbreitet werden um bspw. Gerüchte und Spekulationen anzufachen.
DasLinkbaiting beinhaltet alle Maßnahmen, um Internetnutzer dazu animieren, einen bestimmte Link auf die eigene Internetseite zu setzen. Durch die erzielten Backlinks wird so die Popularität der verlinkten Domain gesteigert.
Der Begriff „Livestream“ beschreibt ein Medienangebot, dass in Echtzeit über das Internet übertragen wird. Sowohl Audio-, wie auch Bewegtbild-Inhalte können in einem Livestream übertragen werden. Hierfür ist auf Anbieter-Seite eine entsprechende Ausstattung nötig, wohingegen der Empfänger mit einem Breitband-Anschluss schon in der Lage ist Livestream-Angebote zu nutzen.
LOHAS, kurz für „Lifestyle of Health and Sustainability", meint eine Fokussierung des Lebens auf Gesundes und Nachhaltiges. Und dies vor allem in Bezug auf den Konsum. Kategorisiert werden damit Menschen, die vorzugsweise in Bio-Supermärkten einkaufen, denen Umweltschutz wichtig ist und die ihren Urlaub eher mit Wandern in den Bergen als am Strand völlig überlaufener Tourismusgebiete verbringen. Eine LOHAS-Community trifft sich auf utopia.de. Die Webseite ist ein Portal mit den Themen strategischer Konsum und nachhaltiger Lebensstil
Der „Long Tail" bezeichnet eine Theorie von "Wired"-Chefredakteur Chris
Anderson, derzufolge Nischenprodukte im Internet besonders gut Gewinne erwirtschaften
können.
Bei Mashups (engl. für Vermischung) werden externe, dynamische Inhalte über API-Programmierschnittstellen in eine Webseite eingebunden und angezeigt. Beispiele für Mashups sind in Webseiten eingebettete YouTube Videos oder integrierte Google Maps.
Als Matthäus-Effekt wird ein Phänomen bezeichnet, das hauptsächlich beim Zitieren in wissenschaftlichen Arbeiten beobachtet wurde. Je bekannter jemand ist, desto häufiger wird er zitiert. Je häufiger jemand zitiert wird, desto bekannter wird er. Dieser Effekt spielt auch für den Bekanntheitsgrad von Internetseiten eine bedeutende Rolle.
Der Medienverteiler ist die Basis aller Pressearbeit. Hier werden die zur Zielgruppe gehörenden Medien mit den konkreten Kontaktdaten vermerkt, um sie später mit Presseinformationen versorgen zu können.
Eine Microsite ist eine von der eigentlichen Webseite abgetrennte Internetpräsenz mit eigener URL. Sie wird meist im Rahmen von werblichen Aktionen (z.B. als Aktionswebseite) eingerichtet und widmet sich einem bestimmten Thema.
Soziales Projekt mit dem Ziel, Handy-Technologie zu verwenden, um die Lebensbedingungen in Entwicklungsländern zu verbessern. Es liefert per SMS Informationen zu Gesundheits-, Gemeinschaftsthemen und offenen Arbeitsstellen. Bislang ist „Mobile for Good“ in Kenia eingeführt worden, wo es wöchentlich mehr als hundert Menschen hilft, einen Job zu finden. Die Umsetzung in anderen Ländern ist in Planung.
Neuromarketing ist ein neues, interdisziplinäres Forschungsgebiet, welches neuro-psychologische Erkenntnisse für das Marketing interpretiert. Dabei wird vor allem die Stimulation bestimmter Gehirnregionen durch verschiedene Produkte beobachtet. Neuromarketing setzt sich zum Ziel, die Zustände und Prozesse des Affekts und der Kognition im menschlichen Gehirn besser zu verstehen und darüber Bedürfnisse und Wünsche der Konsumenten abzuleiten.
Nutzwert-, Service- oder Verbraucherjournalismus ist der lesernahe Typ der
Berichterstattung. Er ist dem leserfernen, analytischen, hintergründigen
Journalismus der 90er Jahre überlegen, da er den Empfänger einer
Botschaft über den konkreten Nutzen direkt einbindet.
Unter Online Campaigning verstehen wir ein umfassendes Online Kommunikationskonzept, welches internet-initiierte Instrumente, Maßnahmen und Aktionen mit Austrahlung in die Offline Kommunikation vereint – und in der Umsetzung einer flexiblen Dramaturgie folgt.
Die Online Marketing Düsseldorf (OMD) ist Europas führende, jährlich stattfindende Fachmesse für digitales Marketing. Neben Online Marketing sind auch Suchmaschinen-, E-Mail- und Mobile-, Affiliate- und Performance-Marketing Thema.
Die Erwähnung im Internet - in den Online-Präsenzen von Offline-Medien sowie in eigenständigen Online-Medien - ist für Unternehmen von enormer Bedeutung. Die hohe Erreichbarkeit bei immer weiter steigenden Nutzerzahlen sowie die Schnelligkeit des Mediums stellen eindeutige Mehrwerte der Online-PR dar. In aller Regel erfolgt die Berücksichtigung einer Pressemitteilung innerhalb weniger Stunden bis Tagen. Daher ist die Wirkung der Online-PR in kürzester Zeit feststellbar.
Der Online-Tausend-Kontakt-Preis ist das Gegenstück für den TKP in klassischen Medien für den Online-Bereich. Er besagt, wie viel Geld für 1000 Einblendungen (= 1000 Page Impressions) der Werbung aufgebracht werden muss.
Mit OpenID, einem "Single-Sign-In-System", können sich User einmalig mit Benutzernamen und Kennwort für diverse, an dieses System angeschlossene Webseiten und Communities anmelden, ohne all diese Seiten öffnen zu müssen. Besonders bei Google, MySpace, GMX und Web.de werden schon mehrere hundert Millionen OpenID-Konten genutzt.
Page Impression (PI) oder auch der Seitenaufruf ist ein Begriff aus der Internet-Marktforschung, der den Abruf einer Einzelseite innerhalb einer Webseite bezeichnet. Mit Page Impressions wird ermittelt, wie viele Sichtkontakte auf eine Webseite fallen. Dieses Maß der Reichweitenmessung ist aber nicht eindeutig, da derselbe User bei jedem Besuch einer Webseite auch neue Page Impressions erzeugt.
Der PageRank-Algorithmus wurde von Larry Page und Sergey Brin an der Stanford University entwickelt. Anhand des Algorithmus kann eine Menge verlinkter Dokumente, z. B. das World Wide Web, anhand seiner Struktur bewertet und gewichtet werden. Aufgrund der Verlinkungsstruktur wird dem Dokument der PageRank zugeordnet. Je mehr Links auf eine Seite verweisen, umso höher ist in der Folge der PageRank.
Pop-Ups sind eigenständige Browserfenster, die sich automatisch über bestehenden oder nach geschlossenen Internetseiten öffnen. Pop-Up-Fenster zeigen zusätzliche Informationen einer Website an oder dienen als separate Werbefenster.
Pressemitteilungen (PM) informieren Journalisten über Aussagen, Ereignisse, Produkte und Veranstaltungen.
Erstes, wichtiges Kriterium einer Pressemitteilung ist ihre deutliche Abgrenzung gegenüber Werbung. Ziel der PM ist es, bei den Journalisten auf ausreichendes Interesse zu stoßen, um im Medium erwähnt zu werden. Reine Werbung findet bei dieser Zielgruppe erfahrungsgemäß keine (positive) Resonanz. Die zu kommunizierenden Inhalte müssen also entsprechend neutral formuliert werden.
Die ehemals klare Unterscheidung zwischen Produzenten und Usern von digitalem Content wurde durch das Web 2.0 fast vollkommen aufgehoben. User produzieren und publizieren selbst Content und sind dadurch eben auch Produzenten. Der Wissenschaftler Axel Bruns beschreibt diesen Paradigmenwechsel mit dem Begriff Produsage, der sich auch auf Wirtschaft, Recht, Demokratie und soziale Praktiken auswirkt.
Kommunikation mit den Medien, wenn noch nicht alle Fakten vollständig
bekannt sind. Man meldet sich schnell und veröffentlicht alles, was man
im Moment weiß. Und man sagt ebenso klar, was man noch nicht weiß. Schnelle Form der Kommunikation.
Qualitätsmanagement (QM) ist die Konzeption und Durchführung von Maßnahmen zur Verbesserung von Arbeitsabläufen. Ziele von QM sind es, die Effizienz der Arbeit zu erhöhen und die Qualität von Dienstleistungen zu erhalten und weiterzuentwickeln.
QuickTime ist ein Standard zur Darstellung von multimedialen Inhalten. Es wurde ursprünglich von Apple für Macintosh entwickelt, funktioniert aber auch auf Windows-Anwendungen.
Die Reichweite bezeichnet die Anzahl oder den Anteil der Zielpersonen, die zu einem bestimmten Zeitpunkt durch einen Werbeträger erreicht werden. Sie hängt bei Printmedien von der Auflage, bei Funk und Fernsehen von der Einschaltquote, im Internet von der Abrufquote von Webseiten ab. Die Bruttoreichweite erfasst die Summe der Kontakte mit dem Werbeträger, die Nettoreichweite zählt nur die erreichten Personen ohne Mehrfachkontakte einzubeziehen.
Reputation Management im Internet bezeichnet das Beobachten und Beeinflussen der digitalen Identität einer Person, eines Produktes oder eines Unternehmens. Es beinhaltet das Beobachten von Äußerungen und Bewertungen im Internet ebenso wie das aktive Erzeugen positiver Aussagen z.B. in Foren oder Social Networking Communities. Durch Suchmaschinenoptimierung können die Ergebnislisten bei Suchanfragen beeinflusst werden. Damit lässt sich auch die digitale Identität verändern.
Mit Rich Media werden digitale Inhalte und besonders multimediale Werbeformen im Internet bezeichnet, die durch Videos, Animationen und Sounds angereichert werden. Eine gängige Form sind Flash-Animationen in Display Ads .
Der Begriff Return on Investment (ROI), zu Deutsch Kapitalrendite, beschreibt die Messung des Umsatzes von jeweils eingesetztem Kapital eines Unternehmens für eine bestimmte Aktion. Im Online-Marketing lässt sich der Erfolg einer Werbemaßnahme (z.B. Bannerschaltung für einen Online-Shop) mithilfe eines Tracking-Tools exakt analysieren. Der ROI wird mit der Performance einer Webseite (Conversion Rate) und dem Online TKP der Aktion berechnet. Bei einem ROI von 100% ist der Break-Even erreicht, der erzielte Umsatz einer Aktion deckt sich dann mit den eingesetzten Investitionen.
Scraping bedeutet das Übernehmen von Daten aus anderen Plattformen mittels entsprechend programmierter Bots (Computerprogramme). Auf diesem Auslesen von Email-Adresslisten und Vergleichen mit bestehenden Nutzerdaten basiert unter anderem der Erfolg von Social Networking Sites.
Scrobbeln bezeichnet innerhalb der Musikcommunity last.fm den Übertragungsvorgang von Informationen wie den Namen eines Interpreten und des Songtitels, die ein User gerade hört. Diese Daten werden im Nutzerprofil gespeichert und statistisch ausgewertet. Dadurch werden die meistgehörten Titel und Hörgewohnheiten ermittelt.
SERPs = „Search Engine Ranking Positions“ steht für die Position einer Internetseite in den Suchergebnissen für einen oder mehrere Suchbegriffe. Diese Platzierung zu verbessern ist die Aufgabe von SEO-Dienstleistern.
Vereinbarung zwischen Dienstleister und Auftraggeber, in der wiederkehrende
Leistungseigenschaften genau beschrieben werden. Festgehalten werden können:
Reaktionszeit, Umfang und Schnelligkeit der Bearbeitung etc.
Shortlist, auch Auswahlliste, bezeichnet eine Auswahl, die aus einer längeren Liste (Longlist) zusammengestellt wurde und beinhaltet beispielsweise Kandidaten für einen Arbeitsplatz, eine Auszeichnung, eine Aufgabe oder ähnliches.
Als eine neue Form von User Generated Content sind Sidewikis Internetseiten-abhängige Kommentare von Website-Besuchern. Dabei ist es jedem User möglich für eine bestimmte Internetseite in einem Sidewiki einen Kommentar, Beurteilung, Empfehlung o.ä. auszusprechen, die für andere zukünftige Website-Besucher hilfreich sein kann.
Social Ads bedeutet übersetzt "umfeldorientierte Werbebotschaften". Diese Art von Advertisement wird zielgruppenspezifisch beispielsweise auf Social Networking Plattformen wie etwa xing.de eingesetzt
Social Bookmarking bezeichnet das Zusammenstellen von interessanten Linksammlungen, die mit Hilfe von Bookmarking-Diensten abgespeichert und mit anderen Usern geteilt werden. Bekannte Dienste sind del.icio.us, yigg, digg und mister wong.
Zwischenmenschliche Beeinflussung, etwa durch Ausnutzen von Autoritätshörigkeit,
um geheime Informationen oder unbezahlte Dienstleistungen zu erlangen.
Der „Social Graph" veranschaulicht, welche Personen miteinander in Beziehung stehen. Die Verbindungen basieren z. B. auf geteilten Werten, Visionen, Ideen, Freundschaften, Verwandtschaftsbeziehungen etc. Soziale Graphen, die auch als soziale Netzwerke bezeichnet werden, sind im Hinblick auf Social Network Sites interessant, in denen diese Beziehungen gesammelt werden und kartographiert werden sollen. Eine Möglichkeit, sich anzuschauen, welche User in Facebook miteinander verknüpft sind, bietet der TouchGraph Facebook Browser.
Das Social Media News Release (SMR) ist die nächste Generation der Pressemitteilung, die mit der Popularität des Web 2.0 aufkam. Während klassische Pressemitteilungen insbesondere Journalisten erreichen sollen, richten sich SMR auch an Blogger. Dem Empfänger wird nicht nur ein fertiger Text vorgesetzt, er kann sich aus mehreren mitgelieferten Bausteinen Elemente zusammenstellen. Neben den Schlüsselfakten der Pressemitteilung werden Links zu weiterem Hintergrundmaterial, Zitate und auch RSS-Feeds angeboten. Außerdem sind die SMR mit Tags versehen, damit sie bei Social Bookmarking-Diensten leichter wiederzufinden sind.
Mit Social Media Newsroom werden Microsites bezeichnet, auf denen offizielle Mitteilungen eines Unternehmens oder einer Marke Web 2.0-gerecht für Blogger und Social Networks aufbereitet vorliegen. Zentral ist eine übersichtliche Darstellung der Inhalte in Stichwörtern und Kurztexten. Dazu gehören z. B. die Verfügbarmachung von Inhalten über RSS-Feeds und Social Bookmarking Tools sowie ein ausführliches Kontaktmanagement der zuständigen Presseabteilung oder PR-Agentur.
Social Media Optimization (SMO) ist eine Methode der Webseitenoptimierung, welche die Vorteile von Social Webservices (bestmöglich) nutzt. Ziel ist, es dem Besucher der Website so leicht wie möglich zu machen, die gefunden Informationen mit anderen Usern zu teilen. Möglichkeiten hierfür sind die Integration eines RSS-Feeds, das Einbinden von flickr-Galerien und Youtube-Videos oder das Aufnehmen von Schaltflächen für Social Bookmarking. Anders als bei der Suchmaschinenoptimierung (SEO) wird die Seite nicht für Suchmaschinen optimiert, sondern im Hinblick auf Linkverweise und auf das Platzieren von Marketingbotschaften in Social Web.
Als klassische Marketingmaßnahme wird Sponsoring für die Förderung von Personen, Organisationen oder Veranstaltungen eingesetzt. In den meisten Fällen erfolgt das Sponsoring in Form einer monetären Unterstützung mit dem Ziel, als Gegenleistung einen positiven Imagetransfer zu erhalten bzw. die eigenen Marketingziele damit zu unterstützen.
Mit der kostenlosen Musik-Streaming-Software Spotify können lizensierte Songs gehört, getauscht und geteilt werden. Finanziert wird die Anwendung durch Abonnements der User (sogenannte "Premium-Accounts") und Werbeeinblendungen. Bisher ist Spotify für den deutschen Markt noch nicht freigegeben. (Stand 09/09)
Statische Banner stammen aus der Zeit der ersten Generation von Werbebannern und bestehen aus einer fixen Grafik. Ihre einzige Aktionsmöglichkeit ist die Verlinkung auf eine Homepage.
Der Terminus Stepping Stone beschreibt eine Methode, mit der man kreative Ideen entwickeln kann. Hierbei wird eine Idee, die nicht den Zielkriterien genügt, auf ihre Ansatzpunkte für anwendbare Folgeideen geprüft. Leitfrage ist „Wohin kann uns diese Idee führen?". Motto der Technik des Psychologen Edward de Bono ist „one idea leads to another", ganz gleich, ob die erste Idee nicht umsetzbar, unlogisch oder empörend ist.
Storytelling ist eine Erzählart, bei der Fakten in Geschichten eingebaut wird. Diese Methode verfolgt die Absicht, Wissen anschaulich und eingängig zu vermitteln und/oder vorbestimmte Reaktionen auszulösen.
Strategizing ist die kontinuierliche Marketing-Mix Anpassung für das Erreichen der angestrebten Ziele. Ein prinzipiell unendlicher Prozess, der es ermöglicht, veränderte Situationen marktgerecht zu bedienen - wobei die integrative Kraft der Marke voll erhalten bleibt.
Streaming Media bezeichnet Streaming Audio und Streaming Video. Bekannter ist es jedoch als Web-Radio und Web-TV. Hierbei werden Audio- und Videodateien über das Internet gleichzeitig empfangen und wiedergegeben. Die Datenübertragung heißt Streaming, das über das Web übertragene Live-Programm wird als Livestream bezeichnet.
Methodik, durch die Webseiten bei bestimmten Begriffen bessere Positionen im Suchmaschinenranking erhalten. Ziel ist die bestmögliche Sichtbarkeit in den Trefferlisten. Berücksichtigt wird bei der Optimierung die Vorgehensweise, mit der Webcrawler Webseiten suchen, lesen und verarbeiten.
Sustainability Communications ist Kommunikation über und für eine nachhaltige Entwicklung bei Organisationen und Unternehmen in ökonomischer, sozialer und ökologischer Hinsicht. Sie dient der Imageverbesserung und der Wertsteigerung eines Unternehmens. Zu nachhaltigen Maßnahmen gehören z. B. Umweltschutzmaßnahmen, Verbesserungen beim Arbeitsschutz oder auch Sozialleistungen.
Unter Syndication (auch Content Syndication) wird die Freigabe von Webinhalten für die Verwendung auf mehreren Onlineseiten verstanden. Dadurch verschaffen sich beide Seiten Vorteile – der Onlineauftritt, der den Inhalt zur Verfügung stellt ebenso wie die Internetseite, die den Inhalt weiter verbreitet. Durch die Veröffentlichung auf anderen Seiten kann die Herstellerseite ihre Reichweite erhöhen und > Traffic generieren. Ein Mittel für Syndication ist ein Web Feed, der häufig aktualisierte und dynamische Inhalte transportiert.
Mit „Wortwolken" können populäre Stichwörter visuell dargestellt werden. Dabei erscheinen häufig benutzte oder gesuchte Wörter in einem alphabetisch sortierten Wortfeld größer als weniger beliebte Wörter. Tagclouds finden sich auf vielen Community-Webseiten wie beispielsweise myvideo.de oder flickr.com, werden jedoch auch immer häufiger in Blogs eingesetzt.
Beim Tagging (engl.: identifizieren) werden online gestellte Inhalte mit Schlagworten versehen. Diese sogenannten Tags beschreiben den Webinhalt, um ihn für Suchmaschinen leichter auffindbar zu machen. Ein gutes Beispiel für Tagging ist die Online-Fotodatenbank flickr.com. Dort können die Anwender Bilder mit Schlagworten versehen, je mehr Nutzer sich daran beteiligen, desto genauer werden die Bilder beschrieben.
Ein Thread
(engl. für Faden) in einem Internetforum ist eine Folge von
Diskussionsbeiträgen zu einem Thema. Die einzelnen Beiträge folgen
chronologisch aufeinander.
tinyurl ist ein kostenloser Web-Service, der Standard-URLs verkürzt. Dadurch können Links besser in Kurznachrichten bei Microblogging-Diensten oder Social Networks, die auf eine bestimmte Zeichenzahl begrenzt sind, eingebunden werden. Neben der populären tinyurl gibt es auch vergleichbare Dienste wie slimurl, flaturl oder shorturl.
Über den Tausend-Kontakt-Preis (TKP) wird angegeben, wie viel Geld für Werbung aufgebracht werden muss, um 1000 Personen in einer Zielgruppe zu erreichen. Der TKP ist eine Kennzahl der Mediaplanung und ermöglicht einen Vergleich der Werbemittel und ihrer Kosten. Für Einbuchungen auf Websites wird der Online-TKP angegeben.
Die Top of Mind Awareness bezeichnet die führende Stellung einer Marke im Bewusstsein des Konsumenten. Ein Beispiel: Welches Waschmittel fällt jemanden als erstes ein? Die Marke, die genannt wird, ist „top of mind“, steht also im Bewusstsein an erster Stelle.
Ein Trailer ist eine kurze Vorschau z. B. auf einen neuen Film oder ein Computerspiel, in der besonders aussagekräftige oder publikumswirksame Szenen in einem Clip zusammengeschnitten und im Internet, Radio, Fernsehen und besonders vor Kinofilmen gezeigt werden, um die Aufmerksamkeit auf die jeweilige Neuerscheinung zu richten. Trailer dienen der Eigenwerbung innerhalb eines Kanals.
Ein Internet-Troll, oder einfach Troll genannt, ist ein User, der kontroverse und meist irrelevante oder themenfremde Nachrichten in einer Online Community postet. Dadurch bringt er andere User dazu, emotional zu antworten, und unterbricht die eigentliche Diskussion über das jeweilige Thema.
TrustFlow, auch "Link Juice" oder "PageRank Sculpting" genannt, ist ein Verfahren, mit dem gezielt Traffic auf die Startseite und wenige Unterseiten einer Webseite geleitet werden. Mit TrustFlow wird die Power eines Links, also seine Relevanz im Ranking bei Google beschrieben, die abnimmt, je weiter auf jeweilige Unterseiten verlinkt werden. Mithilfe des TrustFlow Verfahrens können bestimmte Unterseiten vom Flow ausgeschlossen werden und ihren Trust an die restlichen Links einer Webseite verteilen, die damit im Google-Ranking steigen.
Als Twitpocalypse wurde im Vorfeld das Ereignis bezeichnet, bei dem die maximale Anzahl an Nachrichten bei twitter erreicht sein wird. Exakt 2.147.483.647 so genannter Tweets können mit dem benutzten Datentyp "Signed Integer" gespeichert werden. Am 15. Juni 2009 wurde diese Marke überschritten. Doch dank eines Updates wurde twitter bis auf wenige Applikationen vor der Apokalypse verschont.
Twittern (engl. für Schnattern) beschreibt die Nutzung des sozialen Netzwerks Twitter. Twitter ist eine Plattform, die mehrere Web 2.0 Anwendungen vereinigt und durch sehr kurze Mitteilungen geprägt ist. Blogs, Instant Messenger und soziales Netzwerk werden komprimiert dargestellt und kombiniert. Nachrichtenenthalten stets höchstens140 Zeichen.Twitter unterscheidet sich von ähnlichen Seiten wie Pownce und Tumble Blogs durch sein SMS-Feature, mit dem User die Community informieren können. Die Kommunikation kann sowohl in einer geschlossenen Gruppe als auch öffentlich erfolgen.
Das englische Wort „usability“ steht für die Benutzerfreundlichkeit oder Gebrauchstauglichkeit von Webseiten. Benutzerfreundlichkeit bedeutet beispielsweise kurze Ladezeiten, klarer Aufbau, einfache Bedienbarkeit, gute Lesbarkeit und angenehme Farb- und Kontrastgebung. Der Grad der Usability ist relevant für die Akzeptanz und den Erfolg von Webseiten. Barrierefreie Webseiten berücksichtigen viele dieser Punkte.
Um die Meinungsbildung im Internet positiv zu beeinflussen und zu steuern, wird bei User Generated Advertising der Verbraucher selbst in die Onlinekommunikation eingebunden. Der User übermittelt glaubwürdige Werbebotschaften, indem er beispielsweise Bilder oder Videos zu Unternehmen, Produkten und Dienstleistungen im Internet bewertet und kommentiert oder sogar selbstständig Werbespots erstellt.
Webinhalte, also Texte, Bilder, Videos oder Audiodateien, die von Usern produziert wurden und anderen Usern zur Verfügung gestellt werden. Web 2.0-Applikationen wie z.B. Blogs, Podcasts, Wikis, MySpace und YouTube sind typische Plattformen für UGC.
Die Zeit, die ein Besucher auf einer Webseite oder einem Online-Werbemittel verbringt, bevor er zu einer anderen Seite wechselt. Neben der Anzahl der Sichtkontakte spielt die Viewtime eine wichtige Rolle, denn sie besagt, wie lange der Betrachter eine Seite betrachtet hat. Für Werbetreibende ist diese Angabe wichtig, da gemessen wird, wie lange ein Betrachter eine Online-Anzeige ansieht. Daher ist die Viewtime auch ein Kriterium für die Kosten von Werbebannern.
Eine Werbebotschaft soll wie ein Virus "um sich greifen" - ähnlich wie "Mund-zu-Mund-Propaganda", aber äußerst schnell und schneeballartig.
Viral-Marketing / Virales Marketing bezeichnet Marketingmaßnahmen die speziell im Internet (über Internetdienste) greifen, und hier nach der Initiierung zum Selbstläufer werden, also in der Weiterverbreitung keine Kosten verursachen.
Man bietet beim viralen Marketing also einen kostenlosen Nutzen, der dann quasi als Tipp von den Nutzern an andere weiterverbreitet wird. "Ganz nebenbei" wird so die Werbebotschaft befördert und verbreitet.
Bekanntestes Beispiel für Viral Marketing ist Phenomedias Werbespiel "Moorhuhn". Der Erfolg war allerdings wohl auch für die Firma Johnnie Walker überraschend.
Andere derartige "Viren" sind häufig e-mails mit PowerPoint-Präsentationen, e-Cards, Preisausschreiben, Bilder, Tonclips, Filmclips etc.
Das Web 3.0 oder auch semantische Web wird als Weiterentwicklung des bestehenden Internet verstanden. Der Internet-Katalog wird technisch-strukturell um eine Bedeutungsebene, nämlich semantische Information, erweitert, um Inhalte, Kontexte und Bewertungen recherchierbar zu machen. So können z. B. bessere Ergebnisse bei Suchanfragen erzielt werden, ohne lange durch Trefferlisten blättern zu müssen.
Die systematische Suche im Internet nach Nennungen von Unternehmen, Marken, Produkten oder Personen. Die Daten werden gesammelt und anschließend qualitativ und quantitativ ausgewertet. Ziel des Web-Monitoring ist es, die Internet-Präsenz von Unternehmen, Marken, Produkten oder Personen beurteilen zu können, um ggf. Verbesserungsmaßnahmen (z. Bsp. Pressearbeit, Werbung) zu planen. Das Web 2.0 eröffnet zusätzliche Möglichkeiten: Durch Beobachtung von Foren, Blogs und Meinungsportalen kann man gezielt Einblicke in Konsumenten-Meinungen gewinnen.
Webcrawler,
auch Spider oder Bot genannt, sind Programme, die das das Internet durchsuchen und
die gefundenen Informationen analysieren. Sie werden beispielsweise von Suchmaschinen
genutzt, aber auch zum Sammeln von Mail-Adressen.
Tagebuch,
das am Computer geschrieben und im Internet publiziert wird. Es enthält meist
News (Posts) und wird regelmäßig in chronologischer Folge aktualisiert. User
können die Posts kommentieren.
Es gibt
verschiedene Formen von Weblogs, unter anderem das Videoblog, das Corporate Blog und das Moblog.
Widgets sind kleine Anwendungen, die ohne großen Aufwand von Usern auf ihren Computern, in Webseiten, Blogs oder Social-Network-Sites eingebaut werden können. Widgets zeigen zum Beispiel Aktienkurse, Spiele, Nachrichten oder Videos an. Werden die Widgets im Zuge einer Marketing-Strategie eingesetzt, ergeben sich neue Möglichkeiten der Zielgruppenansprache. Durch eine geschickte Platzierung der Widgets kann es innerhalb kürzester Zeit zu einer viralen Verbreitung des Inhalts kommen.
Abgeleitet vom hawaianischen Wort für schnell. Ein Wiki ist eine Social Software, mit der Online-Datensammlungen gestaltet werden. Die User können Einträge selbst schreiben und verändern. Das bekannteste Wiki ist Wikipedia.
Der Ausdruck Word of Mouth (engl. für mündlich) bezieht sich auf eine Information, die verbal von einer Person an eine andere weitergegeben wird und oft einen Empfehlungscharakter hat. Neben der Verbalkommunikation sind auch Telefonate, SMS und Internetdialoge (z. B. in Blogs, Foren, per ICQ oder Mail) Teil des Word of Mouth. Das Word of Mouth Marketing (WOMM, auch Buzz Marketing oder Viral Advertising) macht sich die Kanäle informeller Eins-zu-Eins-Kommunikation zunutze, um Produkte oder Angebote positiv ins Gespräch zu bringen. Dem Word of Mouth wird eine hohe Glaubwürdigkeit zugeschrieben, die herkömmliche Werbeformen nicht besitzen.
WordPress ist eine frei zugängliche Software, die vor allem bei der Erstellung von Weblogs eingesetzt wird. Das Weblog-Publishing-System basiert auf der Skriptsprache PHP und benötigt eine MySQL-Datenbank.
Deutschsprachige Social News Community, in der User Nachrichten bewerten und verbreiten können. Was interessant ist und auf der Startseite erscheint, entscheiden die Benutzer. Yigg kombiniert hierfür Social Bookmarking, Blogs, RSS-Feeds, Nachrichteneinträge mit Tags und Videos.
YouTube ist eine Internetplattform, auf der die Benutzer kostenfrei Video-Clips hochladen und sie so mit anderen Nutzern teilen können. User können die zur Verfügung gestellten Videos bewerten und kommentieren. Die Datengröße der Clips darf 100 MB oder 10 Minuten nicht überschreiten. YouTube ist sehr populär, täglich werden ca. 100 Millionen Clips angesehen.
Menge an Marktteilnehmern, an die sich ein Angebot oder eine Maßnahme im Marketing richtet. Klassisch erhebt man zur Unterscheidung soziodemografische Merkmale, aufwändiger ist die Sammlung von psychografischen Merkmalen. Mit der Untersuchung von Zielgruppen beschäftigt sich die Marktforschung.
Soziodemografische Merkmale: z.B. Alter, Familienstand, verfügbares Haushaltseinkommen
Psychografische Merkmale: z.B. Einstellungen und Werte mit den daraus resultierenden Eigenschaften wie Konsumverhalten, Vorlieben, Statusbewusstsein, Offenheit, ästhetisches Empfinden