Wir wissen wovon wir reden.
Speziell in der Online Kommunikation sind viele Begriffe mit den unterschiedlichsten Definitionen belegt.
Das schafft Missverständnisse und Verwirrung. Unser Glossar klärt auf und bietet eine universelle Kommunikationsbasis,
an der Sie gerne auch selbst mitwirken können. Wir sind gespannt auf Ihre Beiträge!
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A
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Begriff
Definition
Der Begriff A-Blogger spiegelt die hierarchische Struktur der Blogger-Community wieder. Ein A-Blogger, so die von Alt-Bloggern geprägte Bezeichnung, ist ein Weblog, der mehr als tausend Besucher pro Tag zählt und für seine Leser und andere Blogger Orientierungsfunktion hat.
Das Aal-Prinzip ist die ironische Umschreibung für das Web-2.0-Prinzip des User Generated Contents. „Aal“ steht hierbei für „Andere arbeiten lassen“ und bezieht sich auf die Geschäftsmodelle z.B. von Social Communities, die wirtschaftlich profitabel sind, weil sämtliche Inhalte kostenfrei von den Usern erzeugt werden.
Im Marketing wird so die klassische Werbung bezeichnet, d.h. Werbung in Print, Radio, Kino, Plakatwand und TV.
Ein AdServer misst den Erfolg von Internetwerbung. Sowohl der zentrale Server, der die Banner von Werbekunden verwaltet, als auch die Software werden als AdServer bezeichnet. Wenn eine Website durch den User aufgerufen wird, schaltet ein AdServer automatisch entsprechende Display Ads und ermittelt exakte Reportings derer Einblendungen und Klickraten, häufig sogar aufgeschlüsselt nach Tageszeit, Tag, Monat und Interessensgruppe.
Internetbasierte Vetriebslösung, in der Affiliates (Webseitenbetreiber) an Partnerprogrammen von Merchants (Händlern) teilnehmen und deren Werbemittel einbinden, um den Verkauf von Produkten zu steigern. Vergütet wird entweder pauschal oder erfolgsbasiert. Zu den Pionieren des Affiliate Marketings gehört Amazon – 1996 gestartet, verlinkten 1999 schon mehr als 350.000 Partner weltweit auf Amazon-Produkte.
Agenda Cutting bezeichnet das Ausblenden bzw. Herabspielen von Realitäten in der öffentlichen Agenda durch selektive Presseberichterstattung. S. auch Agenda Setting und
Agenda Surfing.
Agenda Surfing.
Mit Agenda Setting wird im Allgemeinen die Funktion der Massenmedien bezeichnet, mit ihren Themen die öffentliche Agenda, also die öffentlich diskutierten Themen zu bestimmen. Wie wirksam ein Agenda-Setting-Effekt ist, wird durch die "Aufdringlichkeit" des Themas bestimmt. Bei Themen, die nicht mehr im eigenen Erfahrungsbereich liegen, sind die Einflüsse der Medienagenda auf die öffentliche Agenda größer. Kritiker der Theorie bezweifeln die implizierte Allmacht der Medien und verweisen auf soziologische Thematisierungsprozesse etwa durch Gruppenverhalten. S. auch Agenda Cutting und Agenda Surfing.
Wenn Medien Meinungsführerthemen aufgreifen, so nennt man dies Agenda Surfing. Durch Beobachtung der Meinungsführermedien kann man Trends vorhersagen und dazu nutzen, seine Geschichten in den Medien zu platzieren. S. auch Agenda Setting und
Agenda Cutting.
Agenda Cutting.
Die AIDA-Formel ist ein vierstufiger Ansatz von Elmo Lewis aus dem Jahre 1898, der bei Werbestrategien und im Marketing eingesetzt wird. Attention (Aufmerksamkeit), Interest (Interesse), Desire (Kaufwunsch) sind die Phasen, die ein Kunde durchlaufen soll, bis es schließlich zur letzten Phase Action (dem Kaufakt) kommt. Die Kommunikationsforschung der vergangenen Jahre hat gezeigt, dass die AIDA-Formel jedoch entscheidende Aspekte wie Produktinvolvement und bisherige Verwendungserfahrung nicht berücksichtigt.
Neben Links, die auf andere Webseiten verweisen, gibt es auch site-interne Links. Die Stelle, an die dieser Link verweist, nennt man Anchor (deutsch = Anker). Solche Anchor findet man besonders häufig in großen, alphabetisch geordneten Verzeichnissen und Glossaren. Die Verlinkungen der einzelnen Begriffe auf dieser OMA-Glossarseite sind ein Beispiel für Anchors.
Ein animierter Banner ist ein Online-Werbeträger, der anders als ein statischer Banner aus mehreren hintereinander gesetzten Einzelbilder besteht und so eine Bewegung vermittelt. Die Interaktivität eines animierten Banners ist auf die Möglichkeit der Verlinkung beschränkt.
Astroturfing ist eine PR-Aktion, bei welcher der Eindruck erweckt wird, dass es sich bei Meinungsäußerungen um die Inhalte einer bottom-up Graswurzelbewegung handelt. In Wirklichkeit handelt es sich jedoch eher um eine „Kunstrasenbewegung“ („Astroturf“ ist eine englische Kunstrasenmarke). Denn beim Astroturfing werden authentische Meinungsäußerungen vorgetäuscht und top-down durchgesteuert. Der echte Absender bleibt im Hintergrund.
Augmented Reality ist eine computergestützte erweiterte Realitätsdarstellung, bei der reale Objekte mit Hilfe von simulativer Software und Hardware mit zusäzlichen Informationen, dreidimensional oder z.B. mit weiteren Features präsentiert werden. Verschiedene Verfahren und technologische Anwendungen erlauben es, zum Beispiel in Live-Aufnahmen der realen Umgebung Zusatzinformationen einzublenden, oder z. B. Produktdesigns durch einfachste Bedienung simulativ zu ändern.
Bild oder Animation, die eine Person wählt, um sich in einem virtuellen Raum (z.B.
einem Forum oder Computerspiel) zu repräsentieren.
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